Ergänzend beleuchtete Dr. Fritz Jaeckel von der IHK Nord Westfalen die wirtschaftliche Perspektive. Er ging auf aktuelle Entwicklungen in Unternehmen ein, insbesondere auf veränderte Reiserichtlinien, die zunehmend auch alternative Verkehrsträger wie die Deutsche Bahn oder digitale Formate einbeziehen. Zudem wurde der Wettbewerb zwischen Luft- und Schienenverkehr sowie die besondere Lage des Flughafens mit seinem grenzüberschreitenden Einzugsgebiet hervorgehoben.
In der anschließenden offenen Fragerunde nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum direkten Austausch. Diskutiert wurden unter anderem die Wirtschaftlichkeit von Strecken, notwendige Rahmenbedingungen für einen langfristigen Betrieb sowie die komplexen Entscheidungsprozesse, an denen zahlreiche Akteure beteiligt sind.
Vor dem gemeinsamen Lunch gaben Daniela Wecke und Lisa Volmer Einblicke in die Arbeit des Business-Travel-Teams der reiseart GmbH & Co. KG. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Anforderungen im modernen Geschäftsreisemanagement sind – von der Planung komplexer Reiserouten bis hin zur kurzfristigen Unterstützung bei Änderungen. Im Fokus stehen dabei vor allem Effizienz, Verlässlichkeit und eine persönliche Betreuung, die individuelle Lösungen für Unternehmen ermöglicht.
Beim anschließenden Lunch wurde der Austausch in persönlicher Atmosphäre weiter vertieft, bevor die Veranstaltung am frühen Nachmittag endete.
Der Business Travel Lunch hat eindrucksvoll gezeigt, wie komplex die Rahmenbedingungen im Luftverkehr sind und wie wichtig ein kontinuierlicher Dialog zwischen Unternehmen, Infrastrukturbetreibern und Airlines bleibt. Gleichzeitig wurde deutlich, dass eine leistungsfähige internationale Anbindung ein zentraler Standortfaktor für die wirtschaftliche Entwicklung der Region ist.