Am Flughafen London Heathrow profitieren Reisende seit Ende Januar 2026 von deutlich erleichterten Handgepäck-Regeln. Die seit rund 20 Jahren geltenden Beschränkungen für Flüssigkeiten wurden aufgehoben: Passagiere dürfen nun bis zu zwei Liter pro Behälter im Handgepäck mitführen. Möglich wird dies durch die vollständige Ausstattung aller Terminals mit modernen CT-Scannern, die eine präzisere Sicherheitskontrolle ermöglichen. Ein weiterer Vorteil: Laptops, Tablets und andere elektronische Geräte müssen nicht mehr aus dem Gepäck genommen werden, was die Abläufe an den Sicherheitskontrollen spürbar beschleunigt. Die neue Technologie sorgt somit für mehr Komfort bei gleichzeitig hohen Sicherheitsstandards.
Damit ist London Heathrow der erste Flughafen in Europa, der die bisherigen Flüssigkeitsbeschränkungen vollständig abgeschafft hat. Grundsätzlich erlaubt die EU-Regelung das Mitführen größerer Flüssigkeitsmengen, sofern ein entsprechend zertifiziertes Scanner-System im Einsatz ist. Zwar schreitet die Einführung der CT-Technologie auch an anderen europäischen Flughäfen voran, ist jedoch noch nicht flächendeckend abgeschlossen. Da Reisende im Voraus meist nicht wissen, welche Sicherheitskontrolle sie durchlaufen, gilt außerhalb von London Heathrow weiterhin die bekannte 100-Milliliter-Regel für Flüssigkeiten im Handgepäck.