Am Frankfurter Flughafen kommt ab sofort Künstliche Intelligenz (KI) bei der Kontrolle von Handgepäck zum Einsatz. Die neue Technologie APIDS (Automated Prohibited Item Detection System) überprüft automatisch, ob Fluggäste verbotene Gegenstände im Handgepäck mitführen. Das KI-basierte System ist bereits an über 50 modernen CT-Scannern in allen Terminals, einschließlich des neuen Terminal 3, im Regelbetrieb integriert.
Automatische Erkennung verbotener Gegenstände in Echtzeit
APIDS erkennt verbotene Gegenstände wie Taschenmesser, Scheren, Schusswaffen oder Munition vollautomatisch und markiert diese direkt auf den Scans. Die endgültige Entscheidung über das weitere Vorgehen liegt weiterhin beim Sicherheitspersonal an den Kontrollstellen. Ein entscheidender Vorteil der KI-Technologie:
Die Erkennung erfolgt in Echtzeit, ohne dass das Förderband angehalten werden muss. Dadurch können die Sicherheitsprozesse deutlich beschleunigt werden – ein spürbarer Zeitgewinn für Fluggäste bei gleichbleibend hohem Sicherheitsniveau.
Fraport als europäischer Vorreiter bei KI-Sicherheitssystemen
Für den Flughafenbetreiber Fraport stellt APIDS eine „wertvolle Unterstützung für präzisere und effizientere Kontrollen“ dar. Ziel ist es, das bereits hohe Sicherheitsniveau am Flughafen weiter auszubauen und gleichzeitig die Abläufe für Passagiere zu verbessern. Nach einer mehrmonatigen Test- und Erprobungsphase sowie der erfolgreichen Zertifizierung durch die Bundespolizei ist Fraport der erste Flughafen in Europa, der ein KI-basiertes Detektionssystem dieser Art in den Regelbetrieb überführt hat.